Traurig sein ich.
und gar keine Lust, dies zu ändern. Sogar das scheint mir zuviel verlangt zu sein. Heute war ich im Dorf, um eine Abschiedskarte für J. zu kaufen - und ein kleines Geschenk, zum Mittragen und das ihm ein bisschen Kraft geben kann, wenn er sie braucht. Es ist nicht mal das ade-sagen, das mich niedermäht, sondern zu wissen, in welcher Situation er steckt.
Und es ist grausig, nach Hause nach Seattle zu fliegen, nach über einem Jahr, zu einer Schwester, die gerade den 4. Rückfall nach der Reha hat und... er selber hat null Programm und null Hoffnung, selber endlich abheben zu können und zu finden, was er schon seit Jahren sucht - er weiss es nicht. Und ich habe Angst um ihn, was haben wir geredet in all den Monaten, wieviel Zeit habe ich mit zuhören verbracht und mit trösten und ihm meine Perspektive der Dinge mitzuteilen... und das letzte Mal sah ich seine rabenschwarze Hoffnungslosigkeit, und da fühlte ich mich allen Trostes beraubt, nichts blieb zu sagen, zu tun.
Darum glauben Menschen an Gott... Aber sag das mal einem mit einem Pysik-Abschluss...
Er vertraut mir blind, so vieles, das ich unterdessen weiss von ihm, all sein Schmerz, seine Ohnmacht, seine Angst und seine... Dürre. Dürre passt. Und er hofft auf Regen, aber er gibt seine Hoffnung langsam auf.
Ich bete für Ihn, dass er seiner Schwester irgendwie helfen kann, auch wenn sein Ziel, Zuhause, jetzt ein Schlachtfeld ist und es beschissen ist, dahin zurückzukehren. Und dass er seine Schwärze ein bisschen loslassen kann, ein bisschen hoffen kann, ein bisschen glauben kann, das ist das einzige, was er braucht und die Dinge kommen gut.
Vielleicht erinnert er mich auch ein bisschen an mich selber....
Und es ist grausig, nach Hause nach Seattle zu fliegen, nach über einem Jahr, zu einer Schwester, die gerade den 4. Rückfall nach der Reha hat und... er selber hat null Programm und null Hoffnung, selber endlich abheben zu können und zu finden, was er schon seit Jahren sucht - er weiss es nicht. Und ich habe Angst um ihn, was haben wir geredet in all den Monaten, wieviel Zeit habe ich mit zuhören verbracht und mit trösten und ihm meine Perspektive der Dinge mitzuteilen... und das letzte Mal sah ich seine rabenschwarze Hoffnungslosigkeit, und da fühlte ich mich allen Trostes beraubt, nichts blieb zu sagen, zu tun.
Darum glauben Menschen an Gott... Aber sag das mal einem mit einem Pysik-Abschluss...
Er vertraut mir blind, so vieles, das ich unterdessen weiss von ihm, all sein Schmerz, seine Ohnmacht, seine Angst und seine... Dürre. Dürre passt. Und er hofft auf Regen, aber er gibt seine Hoffnung langsam auf.
Ich bete für Ihn, dass er seiner Schwester irgendwie helfen kann, auch wenn sein Ziel, Zuhause, jetzt ein Schlachtfeld ist und es beschissen ist, dahin zurückzukehren. Und dass er seine Schwärze ein bisschen loslassen kann, ein bisschen hoffen kann, ein bisschen glauben kann, das ist das einzige, was er braucht und die Dinge kommen gut.
Vielleicht erinnert er mich auch ein bisschen an mich selber....
treen gree - 16. Aug, 18:44
